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Arena Von Verona

Das Amphitheatrum Flavium ist das berühmteste Monument Veronas und schon immer ein beliebter Ort für Besucher gewesen, die aus der ganzen Welt hierher kommen.

Sich ihm leise zu nähern und sich ihn mit einer großen Menschenmenge, wie zu Zeiten der alten Römer, vorzustellen, ist nicht besonders schwer: Man muss nur die Augen schließen oder in die berauschende Atmosphäre eintauchen, welche die Opern- und Eventnächte erzeugen können.

Sicherlich begannen die blutigen Gladiatorenkämpfe in der Morgendämmerung, und anstelle der Eintrittskarten aus Knochen und Elfenbein benutzt man heute Tickets des Online-Buchungssystems, aber die Emotionen bei Anblick des majestätischsten und lebendigsten Juwels von Verona, sind auch nach 2000 Jahren immer noch die gleichen.

Veronas Amphitheater, eingebettet in Piazza Bra’, wurde in der ersten Hälfte des ersten Jahrhunderts n. Chr., zwischen dem Ende des Imperiums von Augustus und dem von Claudius, errichtet.

Das drittgrößte Amphitheater Italiens nach dem Kolosseum und dem Amphitheater von Capua hat eine elliptische Form, in jeder Hinsicht eine perfekte Akustik und Platz für eine große Anzahl von Zuschauern. Die Spektakel fanden genau in der Mitte des Monuments statt, auf der „Harena“ (daher der Name), dem Sand, mit dem die Kampfzone bedeckt wurde, um das Blut von Gladiatoren und Tieren aufzusaugen. Das Amphitheater konnte einschließlich Tribüne und Zuschauerraum 30.000 Personen aufnehmen. Unter der Ebene des Parketts befinden sich die Galerien, die aber nicht mehr zu besichtigen sind und die seit jeher dem komplexen Betrieb des Amphitheaters gedient haben.

Heute befindet sich die Arena innerhalb der Mauern. Wie die heutigen Stadien befand sich die Arena einst aus Sicherheitsgründen und um den Zugang der Menschen auch aus dem Land und den benachbarten Gebieten zu erleichtern und um zu vermeiden, dass sie die Stadt betraten, gerade außerhalb der Stadtmauern. Im Jahr 265 v. Chr. brachte die Bedrohung durch die barbarischen Horden den Kaiser Galen dazu, die Stadt Verona verteidigen zu müssen, so wurde die Arena befestigt und in die Stadt integriert.

Das Amphitheater besteht aus drei konzentrischen Ringen: Vom äußeren Ring ist nur noch ein kleiner Teil, der sogenannte „Flügel“, erhalten geblieben. Die Kassetten auf dem Boden um das Denkmal herum zeigen die Stellen der fehlenden Säulen an. Die Außenfassade bestand aus rosa und weißen Kalksteinblöcken aus den Brüchen von Valpolicella. Heute sind die ursprünglichen Farben dank der Reinigungsarbeiten der Arena zum Erstaunen der Touristen und Veronesi zum Vorschein getreten. Der zweite zweireihige Mauerring mit 72 Bögen ist vollständig erhalten geblieben. Die Gewölbebögen sind aus Beton und die Mauern aus Stein und Ziegel.

Um den Spielen beizuwohnen, benutzten die Zuschauer die äußeren Bögen und dank eines komplexen Treppensystems liefen sie durch die heute noch sichtbaren „Vomitoria“ (Ausgänge), Öffnungen auf den Stufenreihen, hinaus. Der Begriff Vomitoria erinnert an den kontinuierlichen Menschenfluss. Nach seiner Reise nach Italien erzählt Goethe nostalgisch davon, dass es angenehm war, „bei Sonnenuntergang am Rande des ,Kraters’ des Amphitheaters spazieren zu gehen und das schöne Panorama der Stadt und ihrer Umgebung zu genießen“. Genau dies passiert noch heute vielen Besuchern, die im Sommer der Opernsaison in der Arena von Verona beiwohnen.

Piazza Bra, 37121 Verona
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